WAS BISHER GESCHAH

17. Februar 2018 Generalversammlung des Gartenbauvereines Bruck an der Mur

 

Nach der Eröffnung der Generalversammlung und Begrüßung der Mitglieder durch Obmann Stephan Waska sprach Herr Bürgermeister Peter Koch Grußworte an die anwesenden Mitglieder. Dabei dankte er allen für ihre Tätigkeit für ein schöneres, mit Blumen geschmücktes Bruck, das auch in dem jährlichen Blumenschmuckbewerb zum Ausdruck kommt. Der Obmann berichtete über die Aktivitäten des Gartenbauvereines im abgelaufenen Jahr.

Nach der Berichterstattung durch die Vorstandsmitglieder über das abgelaufene Jahr schritt man zur Ehrung von langjährigen Mitgliedern.

Im Zuge der Versammlung wurden 18 Mitglieder für 25-, 40- und 50-jährige Zugehörigkeit zum Verein mit Urkunden und Ehrengeschenken bedankt.

Bereits seit 50 Jahren hält Frau Franziska Mandl dem Verein die Treue. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Frau Magdalena Hold, Herr Siegfried Bamschabl, Herr Manfred Grieser, Herr Johann Lenger, Herr Josef Strassegger und Herr Prof. Mag. Klaus Uhlier ausgezeichnet.

25 Jahre Mitglied beim Gartenbauverein sind Frau Mathilde Graf, Frau Dipl. Ing. Gerlinde Holzgruber, Frau Heide Kaltenegger, Frau Margot Merl, Frau Barbara Pleiner, Frau Ilse Schein, Herr Dir. Hofrat Dipl. Ing. Anton Aldrian, Herr Medizinalrat Dr. Reinhold Lechner und Herr Helmut Wietrzyk.

Die geehrten langjährigen Mitglieder des Gartenbauvereines mit Bürgermeister Petzer Koch und Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger

Nach dem Vereinsgesetz und den Statuten des Gartenbauvereines muss alle 4 Jahre der Vorstand neu gewählt werden. Da keine neuen Anträge eingereicht wurden, stand nur der bisherige Vorstand zur Neuwahl zur Verfügung. Die Wahl wurde von Bürgermeister Peter Koch geleitet, alle bisherigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.

Nach der Bekanntgabe der geplanten Tagesfahrten, der großen Reise nach Süditalien, dem Bauschneidekurs und des Blumenschmuckbewerbes durch den Obmann stellte er sein Mitte März erscheinendes Gartenbuch

Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur

vor. Dieses Gartenberatungsbuch richtet sich mit seinen Arbeitshinweisen nicht nach dem Kalender, sondern nach bestimmten Zeigerpflanzen im Garten oder der Natur.

Am Donnerstag, den 24. Mai hatten wir dank der Organisation von unserem Wander- und Reiseleiter Walter Mislivecek das Innenleben des Flughafens Schwechat kenne zu lernen.

Zuerst wurden wir mit einem Flughafen-Bus zur Feuerwehr gebracht. Eine ausführliche Erklärung der Einsatzfahrzeuge und ihrer Sonderausstattung zur raschesten Bekämpfung aller Brandarten im Flughafengebäude als auch auf Piste und Rollfeld war sehr eindrucksvoll.

Eine Rundfahrt mit dem Aussichtsbus im gesamten Flughafengelände führte uns in direkte Nähe von Passagier und Frachtmaschinen, wobei die verschiedensten Flieger beim ent- und beladen beobachtet werden konnten.


Korean Air Frachtmaschine vor der Beladung

In einer Multimediashow wurde der Weg eines Gepäckstückes von der Aufgabe bis zur Beladung in der Maschinegezeigt. Eine Breitwandsicht vermittelte den Blickwinkel eines Piloten bei Start und Landung mit den gleichzeitigen Anweisungen des Kontrollturmes.

Abschließend konnte von der neuen Aussichtsterrasse ein Überblick über alle gelandeten, startbereiten und abhebenden Maschinen gewonnen werden.


Air China hebt ab


Der Kontrollturm hat alle Flugzeuge im Überblick


Unsere Gruppe vor dem Feuerwehrdepot

APULIEN-RUNDFAHRT vom 2. bis 9. Juni

 

Am Samstag, den 2 Juni startete unsere große Reise nach Apulien schon um 3Uhr20 (!!!) in Kapfenberg. Nachdem weitere Reiseteilnehmer in Bruck zugestiegen waren, war die erste Pausenstation in Arnoldstein, wo unser versierter Fahrer Walter (1) das Steuer übernahm.

Ohne störende Staus ging es vorwiegend über Autobahnen nach Silvi Marina zur ersten Nächtigung im Hotel Olympia.

Weiter nach Apulien ging es am nächsten Tag, vorbei an San Giovanni Rotondo, dem Wallfahrtsort von Padre Pio. Unsere nächste Station war die Grottenkirche von San Michele in Monte San Angelo, wo der Erzengel Michael erstmalig im Jahr 492 erschienen ist.


Grottenkirche San Michele

Nach einer kurzen Stadtführung in Monte San Angelo ging weiter nach Ceglia Messapica in unser Standquartier Hotel Madonna delle Grazie, ein wunderschön im Herzen Apuliens gelegenes südländisches Hotel.


Hotel Madonna delle Grazie

Mehrmals in Apulien gibt es größere und kleinere Tropfsteinhöhlen, zur größter davon – die Grotte Castellana – führte uns die Reiseführerin Doris (aufgewachsen in Baden-Württemberg und jetzt verheiratet und ansässig in Apulien) am 3. Tag unserer Reise.

Ein leichter Wanderweg von etwa 1,5 km führt durch die teilweise riesig hohe Grotte, die besonderen Tropfsteine sind gut ausgeleuchtet.

Das Hauptziel in Apulien sind die typischen Trulli. In Alberobello sind die auch sonst vereinzelt in Apulien zu sehenden Trulli fast konzentriert erhalten. Während dem Mittagessen ging ein kurzer, aber heftiger Regenschauer nieder, wir aber konnten am Nachmittag viele der eigenartigen Steinhäuser bewundern.

Am vierten Tag war die Besichtigung zweier Städte, nämlich Ostuni – die weiße Stadt – und Brindisi vorgesehen. Ostuni ist wegen der vielen weiß gekalkten Häuser eine der schönsten Städte Apuliens.


Ostuni – die weiße Stadt

Brindisi war schon zur Zeit des römischen Reiches eine wichtige Hafenstadt, hier endete auch die Via Appia, gekennzeichnet mit ursprünglich zwei imposanten Säulen.


Das Ende der Via Appia in Brindisi

Die Hafenstadt Lecce war das erste Ziel am 5. Tag. Besterhaltene Palazzi und die imposante Kathedrale zeigte und erklärte uns Doris mit ihrer großen Fachkenntnis.

Uns Gartenbauvereinsmitglieder entzückten aber auch die reich blühenden südländischen Gehölze, allen voran die in Vollblüte stehenden Oleander.

Bei der Weiterfahrt an den südlichsten Punkt Apuliens (den Absatz vom Stiefel) nach Santa Maria di Leuca sahen wir die Vereinigung vom adriatischen und ionischen Meer. Es war zwar kein Unterschied zu sehen, aber angeblich ist die Adria sauberer als das Ionische Meer. Kurz war nur der Aufenthalt, rasch ging es weiter nach Gallipoli, der Hafenstadt im Golf von Taranto.

Gerade unten im südlichsten Teil von Apulien sahen wir viele abgestorbene Olivenbäume. Die Olivenbäume wurden von einem Bakterium – eingeschleppt aus Mittelamerika – befallen, das die Leitungsbahnen in Stamm und Ästen verstopft und so den Baum zum Absterben bringt. Dass dagegen kaum etwas unternommen wird, liegt einerseits an italienischer Schlamperei und an Verschwörungstheorien der Mafia.


Abgestorbene Olivenbäume

Am letzten Apulien Tag konnten wir zwei extreme Städte besichtigen: Einerseits Bari mit seiner monumentalen Nikolaus-Basilika, den normannischen Befestigungen und einer belebten Altstadt. Der vor allem von russischen Pilgern besuchte Dom ist dem auch bei uns als Nikolaus gefeierten Heiligen geweiht.


Basilika San Nikola

Ganz das Gegenteil ist Taranto, eine ehemals glänzende Stadt, in der heute die Gebäude verfallen und kaum etwas renoviert wird.


Solche und ähnlich verfallende Häuser sahen wir in Taranto

An den letzten beiden Tagen reisten wir über Lido die Classe (Zwischennächtigung) teils auf Autobahnen mit vorwiegend Oleanderbepflanzung an den Böschungen und dann durch das Po-Delta über Mestre wieder heim.


Kilometerlang sind die Autobahnen in Apulien mit Oleander bepflanzt

Unser Dank gilt unserem Reiseleiter Walter Mislivecek, der wieder eine hochinteressante Rundfahrt zusammengestellt hatte und dem Fahrer Walter Bauer, der den Bus sicher und vorausschauend durch das Land lenkte.