WAS BISHER GESCHAH

Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereines Bruck an der Mur 18. Februar 2017

Nach der Eröffnung der Jahreshauptversammlung und Begrüßung der Mitglieder durch den Obmann  Stephan Waska sprach Herr Bürgermeister Hans Straßegger Grußworte an die anwesenden Mitglieder. Dabei dankte er allen für ihre Tätigkeit für ein schöneres, mit Blumen geschmücktes Bruck, das auch in dem jährlichen Blumenschmuckbewerb zum Ausdruck kommt.

Landesobmann Gerhard Czelecz wies in seinen Begrüßungsworten auf die Bedeutung von selbst herangezogenem Obst und Gemüse zur gesunden Ernährung hin.

Nach der Berichterstattung durch die Vorstandsmitglieder über das abgelaufene Jahr schritt man zur Ehrung von langjährigen Mitgliedern.

Herrn Othmar RADKOLB

wurde für seine 50 jährige Mitgliedschaft mit einem Ehrenteller und einer Urkunde gedankt.

Frau Theresia PIEBER (leider krankheitshalber verhindert) und Herr Dr. Peter STARK erhielten für 40 jährige Mitgliedschaft nebst der Urkunde den „Stählernen Brucker Apfel“ (gestaltet von der Siemens Lehrwerkstatt).

Für ihre 25jährige Mitgliedschaft beim Gartenbauverein wurde den folgenden Mitgliedern  mit Urkunde und Blumenstrauß bzw. einer Flasche steirischem Wein gedankt:

Herr Karl BAUMGARTNER

Frau Ursula ESSENKO

Frau Waltraud FIAN

Frau Erika GROGER

Herr Ferdinand KROBATH

Frau Gerhild LANZER

Frau Erika LEINBERGER

Herr Walter MISLIVECEK

Herr Georg NEIDHÖFER

Herr Dipl. Ing. Dr. Dieter OUTSCHAR

Herr Josef PFINGSTL

Frau Gertrude POKORNY

Herr Prof. Mag. Bruno POMMER

Herr Dipl. Ing. Peter RAPPOLD

Frau Ingrid RECHBERGER

Herr Johann RECHER

Herr Dipl. Ing. Diethard SCHMID

Frau Maria WEBER

Abschließend hielten Frau Josefine und Herr Gerhard Bernkopf einen Bildervortrag über „GARTENKUNST IN ENGLAND“

Die geehrten langjährigen Mitglieder gemeinsam mit BM Hans Straßegger, Landesobmann Gerhard Czelecz und dem Vorstand des Gartenbauvereines

Am Mittwoch, den 19. April besuchten wir nochmals das voriges Jahr wegen Schneefall gesperrte ARBORETUM VOLCJI POTOK.


Trotz kühler Temperaturen genossen wir bei der Führung durch diesen großartigen Park den Anblick von vielen Tulpen und seltenen Gehölzen.


Bewegliche Dinosaurier – etwas, das den Park auch für Kinder interessant macht – und diverse Dekorationen sowie eine Orchideenschau rundeten den Besuch ab.

Für den 20. Juni 2017 lud der Gartenbauverein Bruck zu einem Tagesausflug in das UNESCO-Weltkulturerbe KRUMAU in Südböhmen (Tschechien) ein

Unter der Führung unseres WALTER (Jägerlein), dem besten Reiseleiter, fuhren wir zur „Perle des Böhmerwaldes“. Diese historisch besterhaltene Stadt in der Moldauschleife mit ihrer Burg hoch über dem Städtchen bot unseren Teilnehmern eine lieben Einblick in die verwinkelten Gassen mit liebevoll restaurierten Häusern. Der fast mediterrane Eindruck dieses Ortes zieht immer Besuchermassen aus der ganzen Welt an. In den Restaurants und Biergärten lässt sich gut verweilen und das Flair genießen.


Schloss Krumau über der Moldau

Am Nachmittag konnten wir noch ein weiteres historisches Fragment, das letzte Stück der PFERDEEISENBAHN von Linz nach Budweis selbst ausprobieren. In einen historischen Personenwagen zog uns „Liesl“ auf dem für damalige Zeiten hochmodernen Transportweg durch die Landschaft. Die Gemeinde Kerschbaum im Mühlviertel hat dieses Teilstück bewundernswert gut erhalten. Damen und Herren in Biedermeierkleidung konnten uns dieses Stück aus der Monarchie vorführen.


Reisemöglichkeit im Biedermeier


Biedermeierkleidung für unsere Teilnehmer

Wie jedes Jahr fand unser auch heuer unser SOMMER-BAUMSCHNITTKURS wieder in der Baumschulgasse statt. Am 26. August demonstrierte Obstbaumeister Dietmar Kainz welche sich selbst beschattenden Äste entfernt gehören, damit das am Baum vorhandene Obst sich bis zur Ernte bestens entwickeln kann.

3. bis 9. September 2018

Die lang erwartete große Polenreise nach Schlesien führte uns gleich am ersten Tag in unser Dauerquartier Hotel Golden Tulip in Krakau. Mitten in der Altstadt gelegen, war es der Ausgangspunkt zu den Tagesreisen.

Am ersten Besuchs-Tag führte uns eine gut Deutsch sprechende Stadtführerin zuerst zu den sehenswertesten Punkten der Stadt Krakau:

Die Tuchhallen, das Collegium novum, die St. Maria-Basilika mit dem Veit-Stoß-Altar und zum Abschluss hörten wir den berühmten Turmbläser.

Am zweiten Tag war der für die Polen wichtigste Wallfahrtsort Tschenstochau am Programm.

Sehr beeindruckend ist die große Anlage des Wallfahrtsortes. Massen von Pilgern waren auch an diesem verregneten Tag unterwegs, um das Bildnis der Schwarzen Madonna zu sehen.

Nach dem Frühstück am dritten Tag ging es in den Bereich der Hohen Tatra. Bei der Anfahrt nach Zakopane wurde uns das malerische Goralen- Dorf Chocholow mit seinen speziell typischen Holzhäusern gezeigt.

Die berühmte Sprungschanze von Zakopane wird zurzeit gerade umgebaut, so dass wir nur die beeindruckende Baustelle sahen. Die Hohe Tatra hielt sich an diesem Tag sehr bedeckt, sodass nur kur einzelne Spitzen sichtbar waren.

Am 7. September besichtigten wir den „Wawel“, die auf einem Felsen über der Weichsel thronende Burg von Krakau. Die beeindruckende, weitläufige Schlossanlage mit der Krönungskathedrale wurde auch von den Habsburgern in der Zeit benutzt, als Schlesien zur k. und k. Monarchie gehörte.

Am Nachmittag war endlich die Besichtigung des berühmten Salzbergwerkes von Wieliczka vorgesehen. Das seit über tausend Jahre schon betriebene Bergwerk beeindruckte mit seinen endlosen Stollen und den von den Berghauern ausgeformten Hallen.

Am Freitag besichtigten wir in Debno Podhalanske eine der ältesten Holzkirchen Polens. Mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert zählt sie zu den Weltkulturerben der UNESCO.

Am Nachmittag dieses wettermäßig sehr schönen Tages konnten wir eine Floßfahrt auf der „Kleinen Donau“ – dem Dunjacek-Fluss im Nationalpark Pieniny unternehmen. Der Fluss hat sich einen malerischen Weg durch die Kalksteinfelsen gebahnt und ein herrliches Durchbruchstal geschaffen.

Am 7. und letzten Tag unserer Reise ging es wieder heimwärts. Unterwegs besichtigten wir noch die Geburtsstadt von Karol Wojtyla, dem späteren Papst Johannes Paul II. Direkt neben der Kirche ist das Geburtshaus des Papstes.


Kirche von Wadowice


Geburtshaus des Papstes

Fahrt ins Blaue

Auch für heuer hatte unser Reiseleiter Walter wieder eine Überraschungsfahrt zum Jahresabschluss geplant. Am 23.September fuhren wir mit einem Bus der Firma Eibisberger nach Mariazell. Den meisten von uns war nicht bekannt, dass es in diesem Wallfahrtsort eine Straßenbahn gibt.

Die auf Privatinitiative gebaute Bahn brachte uns in historischen Waggons zum Erlauf See und wieder zurück. In Mariazell hieß es dann umsteigen in die Mariazellerbahn

mit der wir – unterwegs herrliche Aussichten genießend – bis nach Kirchberg an der Pielach reisten. Mit dem Bus ging es weiter zum Hof der Familie Fuxsteiner, die, wie auch andere Betriebe des Pielachtales, Verwerter der dort reifenden „Dirndl“, also der Kornelkirsche sind.

Eine Führung durch den Betrieb und Verkostung der Dirndl-Produkte schloss diesen Überraschungsausflug ab.


Kornelkirsche

Blumenschmuckbewerb der Stadt Bruck an der Mur

 

Am Samstag, den 21. Oktober fand die Prämierung des Blumenschmuckbewerbes der Stadt Bruck an der Mur im Jahnhaus-Bruck/Mur statt. Bei dem vor 62 Jahren von Bürgermeister August Hahn veranlassten Blumenschmuckbewerb werden alle etwa 100 gemeldeten Gaststätten, Bauernhöfe, Gewerbebetriebe, Häuser mit Balkon und (ohne) Gärten, Sonderobjekte und Gärten von einer Jury bewertet. Dabei kommt es manchmal zu einem Punktegleichstand, der sich diesmal in doppelten ersten und dritten Plätzen manifestierte.

Die Stadt Bruck an der Mur und der durchführende Gartenbauverein Bruck/Mur ersucht alle Bruckerinnen und Brucker sich (für den Teilnehmer kostenlos) zum nächstjährigen Blumenschmuckbewerb zu melden, da in unserer Stadt viel Blumenschmuck leider wegen Nichtmeldung nicht bewertet werden kann.

Die Ehrung der Preisträger erfolgte durch Herrn Bürgermeister Peter Koch und Frau Vizebürgermeister Susanne Kaltenegger.

Preisträger

Gaststätten

1.   Platz Restaurant Riegler, Koloman-Wallisch-Platz 11
1.   Platz Gasthaus Ebner-Hollerer, Übelstein 4
3.   Platz Konditorei Mandl Rupert, Grazer Straße 2

Bauernhöfe

1.   Platz Schmidhofer Michaela, Alt Mitteraich 17
2.   Platz Rischka Josef, Übelstein 14
3.   Platz Kügerl Rosemarie, Übelstein 16

Gewerbebetriebe

1.   Platz Zuleger Werner, Bergstraße 41
2.   Platz Fritz Trachten, Mittergasse 4
3.   Platz Vogrin-Foto, Rosegger Straße

Häuser mit Balkon und Garten

1.   Platz Pfeifer Irmgard, Bergbaustraße 15
2.   Platz Köck Rosa, Übelstein 28
3.   Platz Köck Karl, Übelstein 30

Häuser ohne Garten

1.   Platz Köck Renate, Übelstein 26
2.   Platz Merl Franz, Oberdorferstraße 38
3.   Platz Tusar Gerald, Dürrnbergweg 13

Sonderobjekte, Bes. Leistungen

1.   Platz Pensionistenheim, Altersheimgasse 2

Gärten, Landschaftsgärten

1.   Platz Liebmann Herbert, Bergstraße 6
2.   Platz Feiel Anita, Baumschulgasse 5
3.   Platz Bernkopf Josefine, Dr. K. Rennerstraße 17
3.   Platz Farmer Maria, Auf der Sonnwiese 12/2

Die Sieger des 62. Blumenschmuckbewerbes mit Bürgermeister Peter Koch und Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger