ARBEITSTIPPS für den JUNI

Stephan T. Waska

Ziergarten

Automatische Bewässerung am Balkon

Wenn man einen sonnigen Balkon hat und nicht an jedem Tag die Zeit zum Gießen findet, sollte man über die Automatisierung der Bewässerung nachdenken, denn sonst findet man irgendwann nur noch vertrocknete Pflanzen vor. Passende Systeme, die an einen Wasserhahn angeschlossen werden, gibt es im Fachhandel. Ein Fühler misst die Feuchtigkeit in den Balkonkästen. Meldet er ,,Trockenheit“ an das Steuergerät, öffnet es über ein Ventil den Wasserzufluss, und die Kästen werden automatisch bewässert. Die Systeme lassen sich auch mit Zeitschaltuhren kombinieren – damit kann man für die Bewässerung die günstigeren frühen Morgen- oder die späten Abendstunden festlegen.

Balkonblumen düngen

Im Juni sind die Nährstoffe der frischen Balkonblumenerde verbraucht. Daher müssen ab jetzt die blühenden Pflanzen je nach Art ein- bis zweimal pro Woche mit Sofortdünger versorgt werden. Statt einer wöchentlichen Einmaldüngung ist es besser, regelmäßig dem Gießwasser einen Dünger in verminderter Konzentration (0,05 %ig, d.i. 5 g/ml in 10 Liter Wasser) zuzugeben.

Blausternchen Scilla siberica

Blumenzwiebeln ausgraben

Da fast alle unserer Blumenzwiebeln aus Steppengebieten stammen, fühlen sie sich in Gebieten mit feuchten Sommern nicht recht wohl. Langlebiger sind die Tulpen, wenn die Zwiebeln nach der Blüte und nach dem Einziehen des Laubes mit der Grabgabel herausgenommen und erst im September wieder gepflanzt werden. Auch die anderen Blumenzwiebeln können jetzt ausgegraben und versetzt werden. Tipp: Warten Sie bei Blausternchen, Schneeglöckchen, Zwergnarzissen, Krokussen und anderen Kleinblumenzwiebeln ab, bis alle Samen reif sind. Dann vermehren sich diese Frühlingsblüher selbst.

Bodenlockerung

Bei länger anhaltend schönem Wetter kann der Boden auch schon im Juni austrocknen. Dann ist es sinnvoll, den Boden vorsichtig zu lockern, am besten mit einem Sauzahn, um die Wurzeln nicht zu verletzen. Anschließend reichlich wässern und zwischen den Stauden mulchen. Besonders bei noch jungen Pflanzungen hilft mulchen den Stauden bei ihrer Entwicklung.

Cassia corymbosa

Nachpflanzung

Sowohl Ziergehölze als auch Stauden können im Sommer nachgepflanzt werden, wenn sie im Container herangezogen wurden. So manche Zierpflanze kann auch jetzt noch in Baumschulen und Gartencentern als Schnäppchen gekauft werden.

Überprüfen Sie aber gerade „überständige“ Pflanzware sehr sorgfältig. Lassen sich die Pflanzen kaum noch aus dem Topf heben, kann man zumindest die unten herausragenden Wurzelspitzen begutachten. Sie sollten überwiegend weiß und frisch sein. Viele braune Wurzeln deuten auf Fäulnis durch Staunässe hin.

 

Flieder

Flieder neigt dazu, zu verwildern oder auch zu groß zu werden. Er kann jetzt nach der Blüte großzügig zurückgeschnitten werden, so hat er noch im Sommer Zeit, neue Triebe zu bilden. Allerdings blüht er nächstes Jahr nicht an den zurückgeschnittenen Trieben. Wenn man dies vermeiden will, darf nur der Blütenrest direkt unter der vertrockneten Blütenstand abgeschnitten werden.

Blütenschnitt Flieder

Ginster zurückschneiden

Ginster zählt zu den Blütengehölzen, die Gärtner nach der Blüte im Juni schneiden. Wer die Pflanze jährlich um etwa die Hälfte bis zwei Drittel einkürzt, hält sie in Form, und der Frühlingsblüher wächst buschig. Entfernen Sie nur alte und vergreiste Triebe komplett.

Einen radikalen Rückschnitt bis zum Boden verträgt Ginster nicht. Er treibt aus altem Holz nur zögerlich aus. Außerdem bilden sich die duftigen Blüten vor allem an den jungen Trieben.

Heckenschnitt

Dort, wo keine Vögel mehr brüten, kann die Hecke geschnitten werden. Die meisten Hecken werden so geschnitten, dass sie nach dem Schnitt oben schmaler sind als unten. Schattenverträglichere Gehölze wie Buche oder Hainbuche können auch kastenförmig geschnitten werden. Das Laub von Hainbuche, Buche und Liguster kann gehäckselt oder kompostiert werden. Hainbuchenschnitt ist besonders wertvoll, denn durch das günstige C/N-Verhältnis (Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff) und das Fehlen von Gerbsäure und Bitterstoffen bildet die Pflanze besonders wertvollen Kompost. Auch als Mulchmaterial ist Hainbuchenschnitt sehr geeignet!

Hortensien

Rot und rosa blühende Hortensien erhalten eine schöne blaue Farbe, wenn dem Gießwasser ab Erscheinen der Blütenstände Aluminium- Kaliumsulfat (Alaun) beigemischt wird. Allerdings nehmen die Pflanzen diesen Stoff nur in saurer Erde auf.

Maiglöckchen

Maiglöckchen, die verblüht sind, können jetzt durch Teilung ihrer Wurzelstöcke vermehrt werden. Dazu die Horste vorsichtig ausgraben, teilen und flach an einem halbschattigen Platz in sandiger Lehm- oder Humuserde einpflanzen.

Moorbeetpflanzen

Kaffeesatz ist ein guter Dünger für Moorbeetpflanzen wie Azalee, Erika und Rhododendron. Der Kaffee enthält zwar kaum Nährstoffe, dafür jedoch Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Mangan und Zink.

Pfingstrosen

Hochwachsende Arten und Sorten mit Staudenhaltern oder zwischengesteckten Reisern unauffällig stützen, damit die Pracht bei starken Regengüssen nicht auseinanderfällt. Verblühtes regelmäßig herausschneiden, um die Blütezeit zu verlängern. Auch unerwünschte Samenbildung wird verhindert, wenn Sie die Blütenstände rechtzeitig vor dem Samenansatz entfernen.

Oleander

Gelb gefärbte Blätter am Oleander können ein Zeichen von Düngermangel sein. Die Pflanze benötigt nicht nur reichlich Sonne und Wasser, sondern auch viele Nährstoffe. Daher sollte von nun an bis Anfang September alle zehn Tage gedüngt werden. Die mediterrane Kübelpflanze hat einen großen Wasserverbrauch. Die immergrüne Pflanze verträgt im Sommer Wasser im Untersetzer. Gegossen soll der Oleander immer nur mit Leitungswasser.

Oleander Axel Munthe

Rittersporn

Rittersporn blüht nach der Hauptblüte im Juni ein zweites Mal im September, wenn die Staude direkt nach dem Verblühen etwa handbreit über dem Boden zurückgeschnitten wird. Dabei das Wässern und Düngen nicht vergessen.

Rosen

Juni ist Rosenmonat, die Hauptblütezeit der Rosen. Abgeblühte Edel- und Beetrosen werden bis zum ersten fünfteiligen Blatt zurückgeschnitten.

Wildtriebe, die sich unterhalb der Veredlungsstelle entwickeln, müssen entfernt werden, indem sie abgerissen oder abgestochen werden. Sie überwuchern sonst durch das stärkere Wachstum die Edeltriebe.

Hohe Stauden stützen

Hochwachsende Stauden werden jetzt gestützt, damit sie von eventuell starkem Juniregen nicht auf den Boden gedrückt werden. Auf diese Weise hält die Blütenpracht länger. Sogenannte Staudenringe haben sich auch dafür bewährt. Staudenringe müssen rechtzeitig montiert werden, denn die Pflanzen sollen regelrecht in sie hineinwachsen.

 

Obstgarten

 

 

Apfel

Viele Apfelbäume haben heuer einen zu dichten Fruchtansatz.  Daher wird durch Handauslese ausgedünnt. Dabei wird von jedem Blütenbüschel nur die bestentwickelte Frucht belassen. Dies kommt den gesunden Früchten langfristig zugute.

Beerensträucher

Bei den flach wurzelnden Beerensträuchern ist nun gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit besonders wichtig. Dabei hilft, neben ausreichendem Gießen, auch eine Mulchdecke auf dem Boden, z. B. aus Rasenschnitt oder Blattabfällen.

Erdbeeren

Im Juni beginnt die Erntezeit für Erdbeeren. Falls noch nicht geschehen, ist es wichtig, dass Stroh zwischen die Erdbeerpflanzen gelegt wird.. Das hält die Früchte sauber und trocken. Außerdem schützen die spitzen Strohhalme die Erdbeeren vor Schnecken.

Himbeeren

Himbeer-Pflege ist einfach, da das Hacken des Bodens entfällt. Durch das Hacken werden die flach wachsenden Wurzeln beschädigt. Für die notwendige Bodenfeuchtigkeit im Wurzelbereich und zur Unterdrückung von Unkraut hilft eine Lage Mulch. Bereits abgeerntete Himbeerruten sollten möglichst bald entfernt werden. Dadurch haben die jungen unverzweigten Triebe, die im nächsten Jahr Früchte tragen, genügend Platz.

Herbsthimbeere Himbotop (M. Wiesenhofer)

Rasen im Obstgarten

Rasenflächen unter Obstbäumen sollten jetzt häufig gemäht werden. Grasschnitt, der im Kronenbereich liegen bleibt, hält das Erdreich feucht und liefert Stickstoff.

 

 

Raupengespinste

Wenn sich an den Blättern von Obstgehölzen Raupengespinste gebildet haben sollten, die Gespinste möglichst früh abschneiden und verbrennen.

Apfelbaumgespinstmotten

Stachelbeeren

Wenn Stachelbeeren sehr dicht am Strauch hängen, können sie eine Vorlese vertragen. Die grünen Beeren eignen sich ausgezeichnet zum Einkochen. Die übrigen Früchte können durch den gewonnenen Platz besser ausreifen und ihr ganzes Aroma entfalten.

Hochstämmchen von Ribisel und Stachelbeere müssen nun gestützt werden, damit durch die Last der Früchte die Krone nicht auseinanderbricht.

Wasserreiser

Die nach dem Winterschnitt senkrecht nach oben wachsenden einjährigen Ästen an Obstbäumen sollten mit einem starken Abriss (Sommerriss) ausgerissen werden. Jene jungen Triebe, die sich aus dem alten Holz entwickeln und senkrecht in die Höhe streben, sind so genannte Wassertriebe. Sie werden abgerissen, wenn sie etwa bleistiftstark sind. Nur solche, die zu einer neuen Astpartie herangezogen werden, verbleiben.

 

Gemüsegarten

 

Aussaat

Verschiedene Gemüsesorten wie beispielsweise Busch- und Stangenbohnen, Mangold, Rote Rüben und Karotten können im Freiland noch bis Mitte Juni ausgesät werden.

Ab Mitte Juni können Endivie, Radicchio und Zuckerhut direkt ins Beet gesät werden.

Jungpflanzen

Damit Karotten, Fenchel und Rote Rüben kräftig werden können, müssen die Reihen immer im Auge behalten werden. Wenn zu dicht gesät wurde, muss der Abstand durch das Herausziehen einzelner Pflanzen wieder vergrößert werden. Bei Roten Rüben keimen aus einem Saatkorn fast immer drei Pflanzen. Die schwächsten werden ausgezupft, damit eine kräftige Rübe entstehen kann.

Karfiol

Werden bei Karfiol, kurz bevor sich die Blume ausbildet, die Blätter über den Kopf geknickt, bleibt die Blume unter dem Schutz des Blätterdaches weiß und zart.

Bohnenblattlaus

Die Schwarze Bohnenlaus überwintert als Ei auf bestimmten Laubgehölzen wie dem Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus). Etwa ab Mai wandern die Läuse von dort zu den Bohnen ab, wo sie sich zum Teil massenhaft vermehren. Befallene Blätter werden durch den gebildeten Honigtau rasch klebrig. Um die weitere Verbreitung einzudämmen, sollten Sie stark befallene Bereiche mit einer Schmierseifenlösung behandeln.

Buschbohnen

Buschbohnen stellen kaum Ansprüche an den Boden. Durch das Anhäufeln werden die Pflanzen standfester und bilden noch weitere Wurzeln aus.

Erdfloh

Der kleine Käfer frisst Löcher in die Radieschen-Blätter. Blätter von Tomatenstauden können der Schädlingsbekämpfung dienen. Tomatenlaub, als Mulch ausgelegt, schützt Radieschen vor Erdflohbefall. Ameisen suchen sich einen anderen Ort, wenn sie auf Tomatenlaub stoßen.

Erdfloh an Radieschen

Fenchel

Anfang Juni kann im Freiland Gemüsefenchel gepflanzt oder direkt an Ort und Stelle ausgesät werden. Während der Knollenentwicklung ist auf ausreichende Bodenfeuchtigkeit zu achten. Gelegentliches Hacken zwischen den Beetreihen fördert das Wachstum.

Gemüseverträglichkeit

Kohl und Sellerie nebeneinander gepflanzt, ergänzen sich hervorragend. Sellerie hält mit ihrem intensiven Duft Kohlmücke und Kohlweißling von seinem Mitbewohner fern, während Kohl sein Nachbargemüse vor Rostbefall schützt.

Weibliche Zucchiniblüte

Keine Früchte an Zucchini

Kontrollieren Sie die Blüten. Wenn gleich unter den Blütenblättern kein Fruchtansatz sichtbar ist, handelt es sich um eine männliche, unfruchtbare Blüte. Bringen Sie den Blütenstaub dieser Blüte auf eine weibliche Blüte zur besseren Befruchtung.

Männliche Zucchiniblüte

Karotten

Karotten kann man jetzt noch bis Mitte Juli säen. Wichtig ist ein tiefgründiger; lockerer und gut durchlässiger Boden mit hohem Humusgehalt. Gesät wird gleichmäßig in Reihen mit 30 cm Abstand. Zuvor sollte eine 1 cm tiefe Rille gezogen werden, in die das Saatgut ausgebracht wird. Die Rille dann mit Erde leicht andrücken. Bei lehmigen Böden empfiehlt sich der Anbau auf den Kämmen von etwa 10 bis 20 cm hohen Dämmen, damit sich eine gerade Wurzel entwickeln kann.

Ein Problem ist die Möhrenfliege, die den Geruch von Lauchgewächsen jedoch meidet. Daher kann man noch ein paar Zwiebeln oder Knoblauchzehen in den Boden drücken.

Kartoffelkäfer- Saison

Kartoffelkäfer haben jetzt im Juni Hochsaison. Nicht nur der Käfer, sondern auch die Larven ernähren sich von Teilen der Kartoffelpflanze, aber auch von anderen Nachtschattengewächsen. Daher müssen die gefährdeten Pflanzen untersucht und die Larven gleich abgesammelt werden. Die Käfer legen jetzt im Juni an der Blattunterseite Pakete zu jeweils 20 bis 80 gelbe Eier ab, aus denen nach 3 bis 12 Tagen die Larven schlüpfen, die mittels Fressorgie sehr rasch heranwachsen.

Kohlrabi

Kohlrabipflanzen in der Anbauzeit und bei Trockenheit mit reichlich Wasserversorgen. Sie schmecken am besten, wenn sie bei der Ernte etwa die Größe eines Tennisballs erreicht haben.

Rosenkäfer im Kompost

Beim Umsetzen des Komposts schaufelt man manchmal Engerlinge frei, die viele Gärtner für das Jungvolk von Maikäfern halten. Sie legen die lichtempfindlichen Käferlarven in die Sonne, wo sie innerhalb von Stunden eingehen oder Feinden zum Opfer fallen.

Die Untermieter im Kompost sind jedoch die Engerlinge des schillernd grünen, dickbauchigen Rosenkäfers, eines nahen Verwandten des Maikäfers. Er ernährt sich von Blütenstaub und Nektar. Rosenkäfer-Larven fressen keine lebenden Wurzeln, sondern nur abgestorbene Pflanzenteile. Ihr Kot liefert wertvollen Dauerhumus. Werden beim Umsetzen des Kompostes versehentlich die Engerlinge freilegt, sollten diese möglichst umgehend wieder eingegraben werden.

Larve des Rosenkäfers

Kürbisse

Kürbisse sollten nicht auf, sondern besser neben dem Komposthaufen angepflanzt werden, wo sie genügend Nährstoffe durch das Sickerwasser erhalten. Um die schmackhafte Frucht vor Fäulnis zu schützen, kann man unter jeden einzelnen Kürbis ein Brett legen.

Bei Kürbispflanzen wird die Spitze des Haupttriebs abgeknipst, sobald fünf Blätter gewachsen sind. Dadurch entstehen schneller Seitentriebe, die viele Blütenknospen bilden.

Kräutergarten

Ein Kräuterbeet sollte möglichst in Hausnähe liegen, damit man bequem vor dem Kochen noch Blätter, Stiele und Blüten ernten kann. Kräuter gedeihen am besten an einem warmen, sonnigen Standort. Hier entwickeln sie ihre Wirk- und Inhaltsstoffe am stärksten. Ein windgeschützter Ort fördert außerdem das Wachstum der Pflanzen. Neben einer wärmespeichernden Hauswand, dicht bepflanzten Zäunen oder Hecken können auch Findlinge im Kräuterbeet diese Funktion erfüllen. Besonders wärmeliebende, mediterrane Kräuter wie Salbei, Oregano, Rosmarin oder Thymian fühlen sich dann wohler.

Pflücksalate säen

Auch Ende Mai/Anfang Juni können noch Pflücksalate gesät werden. Die pflegeleichten Pflanzen lassen sich bis in den Spätsommer beernten, wenn nur die äußeren Blätter gepflückt, das Herz aber unversehrt bleibt. Übrigens: Pflücksalate gedeihen auch gut in Balkonkästen oder Trögen auf der Terrasse!

Rhabarberernte

Rhabarber kann noch bis zur letzten Juniwoche geerntet werden. Allerdings nimmt jetzt bereits der Gehalt an Oxalsäure zu. Ein leckeres Kompott ergeben die attraktiven Blattstiele gemeinsam mit frisch geernteten Erdbeeren.

Schnecken

Farne sind nicht nur ideale Pflanzen für schattige und feuchte Bereiche im Garten, sondern auch hilfreich bei der Bekämpfung von Schnecken. Um die gefräßigen Tiere fernzuhalten, wird der getrocknete und zerbröselte Farn um die Beete gestreut. Farn eignet sich auch gut zum Mulchen, da Schnecken diese alte Kulturpflanze nicht mögen.

Eingerollte Blätter an Paradeiser

Wenn sich bei den Pflanzen die untersten Blätter rollen, kann dies auf ein hohes Nährstoffangebot oder auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die sich jedoch meist nicht auf den Ertrag auswirken. Gegen das Einrollen hilft eine gleichmäßige Wasserversorgung und eine Überdüngung.

Zuckerhut aussäen

Ab Mitte Juni kann Zuckerhut ausgesät werden, dann ist die Gefahr des Schossens vorüber. Er wird direkt ins Freiland im Abstand von 30 bis 40 cm gesät. Pro Saatstelle werden drei bis vier Samen abgelegt. Nach dem Aufgang ist rechtzeitig zu vereinzeln.